Dienstag, 23. Juni 2009

Amaral: "Die Politiker sind die Gleichen"


Die Politiker sind die Gleichen/Correio da Manha

Gonçalo Amaral, ehemaliger Leiter der polizeilichen Untersuchung des Falles Maddie, ist der Auffassung, dass der Freeport Fall auf dem gleichen Niveau was den "Druck der Mächtigen"angeht, behandelt wird, wie das Verschwinden des britischen Mädchens.

"Die politischen Akteure sind sogar die gleichen. ", sagte gestern Gonçalo Amaral, in Porto, beim Kongress"O Desejo".

Gonçalo Amaral bekräftigte, dass es im Fall Maddie politischen Druck gegeben habe. "Es gab Druck aus London, diesen Fall zu schließen und nun gibt es scheinbar Druck aus London, den Freeport Fall in Portugal NICHT zu schließen."

Der Ermittler der PJ, obwohl im Ruhestand, fordert das Team von Ermittlern im Fall Freeport heraus. "Die Frau Staatsanwältin könnte einen Tee mit Kate McCann trinken. Es könnte ja sein, dass diese jetzt die Wahrheit sagt. Und sie könnte auch das Manipulieren der forensischen Ergebnisse auflösen", sagte Gonçalo Amaral.


Gonzalo Amaral bezichtigt also Kate mal wieder des Lügens und spricht zum ersten Mal öffentlich davon, dass die forensischen Ergebnisse des REGIERUNGSEIGENEN forensischen Instituts FSS manipuliert wurden.
Ausserdem meint er mit politischen Akteuren doch wohl nicht Brown und Socrates?? ;)

Freitag, 19. Juni 2009

Endlich lieferbar: Die Wahrheit über die Lüge




Nach vielem Hin und Her endlich bei Amazon bestellbar und es gibt bereits Berichte von Personen die es in den Händen halten :)


Also kauft reichlich...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Indizien


Vom ersten Tag an war es oberstes Ziel der McCanns alle möglichen Indizien und Zeugen für ein Verbrechen zu diskreditieren. Es war klar, dass es eine Menge Indizien und Aussagen gab, die nicht vermieden werden konnten, da es so etwas wie ein mögliches perfektes Verbrechen nicht gibt. Schon während sie mit einer Anklage rechneten und sich die teuersten Rechtsanwälte gesichert hatten, wurde mit bestimmten Methoden daran gearbeitet, Indizien zu entwerten:

Leichengeruch: Zuerst wurde mit Hilfe des Zapata Falles in den USA versucht, die Spürhunde als unglaubwürdig und nicht verlässlich zu zeichnen, was sich als Trugschluss herausstellte, als es trotz allem eine Verurteilung in dem Fall gab. Die sechs Leichen während Kate's Arbeitszeit wurden nur belächelt und die Vertuschung im Jersey Kinderheimskandal war zu offensichtlich, um die Hunde damit zu diskreditieren. So wurde offensichtlich ein Plan gestrickt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einerseits den Mann, der es gewagt hatte sie zu verdächtigen und nicht innerhalb der "Regeln" spielte, in Verruf zu bringen, und gleichzeitig den Leichengeruch ein für alle Mal zu erklären. Verwandte hatten schon früh den "Verdacht" geäußert, der Leichengeruch sei bewusst platziert worden. Also zerrten sie Goncalo Amaral mit Hilfe des durchgeknallten Anwalts Aragao durch die Instanzen um eine Verurteilung zu erreichen, die eine Basis für den Verdacht begründete, er hätte den Geruch bewusst im Apartment platziert. Obwohl das Urteil durch viel Druck von oben "nur" eine Falschaussage ergab, wurde das von der Presse (wohl durch den Pressesprecher) als Fälschen von Beweismitteln verkauft.

Smith: Die Tatsache, dass der Ire Martin Smith mit hoher Wahrscheinlichkeit Gerry McCann gesehen hatte, als er ein Kind Richtung Küste trug, wurde so lange wie möglich von ihnen und der Presse ignoriert. Als aber die Dokumentation von Goncalo Amaral ausgestrahlt wurde, kamen Sie nicht mehr umhin, diese Sichtung zu erwähnen. Sie wurde einfach in ihre "Entführungstheorie" eingebaut und entscheidende Tatsachen wurden verschwiegen oder verändert. Die Tatsache, dass er Gerry erkannt zu haben glaubte, wurde damit abgetan, dass es nicht in den Zeitablauf gepasst hätte und dass Gerry ja ein Alibi im Restaurant gehabt hätte. Dass dieses Alibi aber nie erhärtet werden konnte, weil sie nicht an der Rekonstruktion in Portugal teilnahmen, wurde natürlich nicht erwähnt. Der Zeuge war zudem vorher massiv bedrängt worden und hatte sich dazu bei der irischen Polizei geäußert.

Jeremy Wilkins: Die Tatsache dass die Aussage von Jane Tanner durch die Aussage von Jeremy Wilkins ad absurdum geführt wurde, wurde in der McCann "Dokumentation" damit abgetan, dass ein Ex-Polizist im Lohn der McCanns kommentierte, dass Unstimmigkeiten in Aussage immer vorkommen und dass es nicht wirklich wichtig wäre wo jeder zum Zeitpunkt der Sichtung gestanden hätte. Die Version von Gerry McCann die Jeremy Wilkins Aussage widerspricht wurde durch die "Dokumentation" im Bewusstsein der Massen manifestiert. Auch Jeremy Wilkins war zuvor massiv unter Druck gesetzt worden.

Mrs. Fenn: Mrs. Fenn's Aussage bezgl. des Kinderweinens am Dienstag wurde zuerst versucht auf den Mittwoch zu legen, den Tag an dem Rachael Oldfield im Apartment nebenan war und NICHTS gehört hatte. Dieses Weinen muss so wichtig gewesen sein, dass man die Tatsache, dass Madeleine sich bei ihrer Mutter beschwert hätte, an die Presse lancierte und noch nebenbei die PJ beschuldigte, dies veröffentlicht zu haben. Ausserdem wurde scheinbar der Presse suggeriert, Mrs. Fenn wäre unzuverlässig als Zeugin.

andere Indizien:
- Es gibt viele lächerliche Erklärungen für weitere kleinere Indizien. So wurde das Lüften des Renault Scenic über Wochen hinweg mit der Hitze erklärt und es wurden Beiträge in Foren lanciert, die erklärten, dass man das so im Süden wohl handhabe. Aber wer würde schon über Wochen auch nachts seinen Wagen mit geöffneter Heckklappe stehen lassen...?
- Die Tatsache, dass das Bett unter dem Fenster durchwühlt war während "Madeleines Bett" an der Tür kaum berührt schien, wurde mit einem Streit zwischen Kate und Gerry erklärt, nach dem Kate in dem Bett schlief. Eine Information, die die sonst so zugeknöpften McCanns sicher nur deshalb freiwillig preisgaben, weil ein entscheidender Fehler gemacht worden war.
- Das Waschen eines "Teeflecks" auf Madeleine's Pyjama.
- Das Waschen von Cuddlecat
- Die klare Lüge dass Cousin Michael Wright erst später als zweiter Fahrer im Mietwagenvertrag eingetragen wurde, obwohl der Vertrag vorliegt.
und vieles mehr...

Das einzige Indiz, dass bis dato noch nicht angegangen wurde ist die Aussage der beiden Doktoren vom Urlaub auf Mallorca 2006 bezüglich der merkwürdigen Gesten des David Payne. Da wird weiter hartnäckig geschwiegen in Zusammenarbeit mit der britischen Presse. Wie sollte man das aber auch erklären...?

Samstag, 6. Juni 2009

Keine Chance auf Gerechtigkeit?



Nachdem ich heute erfahren habe, dass Jersey's Staatsanwalt mehrere Verfahren gegen ein Ehepaar und einen einzelnen Mann, die unter starkem Verdacht des Mißbrauchs von Kindern im Falle des Kinderheims Haute de la Garenne auf Jersey stehen, wegen "Mangel an Beweisen" eingestellt hat, habe ich nur noch wenig Hoffnung dass im Land von Gordon Brown inklusive "Kolonien" noch jemals ein Missbrauchsskandal ans Licht kommen wird geschweige denn aufgedeckt und auch entsprechend verfolgt werden wird. Der Eindruck drängt sich auf, dass im Angesicht seines möglichen tiefen Falls noch schnell ein paar Besenstriche mehr in Richtung Teppich getan werden, um einer evtl. weniger freundlich und brüderlich gesinnten zukünftigen Regierung bereits vollendete Tatsachen vorlegen zu können.

Die Hektik, die sich im Fall Madeleine McCann momentan zeigt, zielt verdächtig in die gleiche Richtung. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden, der Hewlett soll nun endlich gestehen und den Fall noch vor dem Fall von Beschützer Brown zum wohl verdienten Abschluss gebracht werden. Merkwürdige Spiele scheint er aber zu spielen. Er hätte Maddie mehrfach gesehen, obwohl er lt. Akten nicht vor Ort war. Geld will er auch der Lump behaupten die McCanns, wer will ihnen wiedersprechen. Hewlett ist scheinbar nicht allzu dumm und will in einer Pressekonferenz alles preisgeben was er weiß, aber was weiß er? Fest steht jedenfalls, dass Mr. Edgar, einer der beiden Privatschnüffler der McCanns während seiner Zeit als Polizeibeamter in Northwich stationiert war und dort mit Hewlett wahrscheinlich 1988 wegen der Vergewaltigung einer 14-jährigen bereits in Kontakt gekommen war. Zufälle gibts...

Ulrich Klose sprach auf RTL heute davon, dass die McCanns hoffen, dass die englische Polizei "mit ihnen in bezug auf die DNA kooperieren" würde. Ob Gerry seinen Chemiebaukasten herausholt und selbt seine Analysen macht oder ob das bereits im Vorfeld so hilfreiche FSS wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer holt, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis wird dann allerdings vorhersehbar sein.